Aus dem Leben einer Opernsängerin...

In Zeiten von Covid-19


Wie alles begann...


Es ist März 2020. Seit Januar lese ich beunruhigende Nachrichten über Covid-19 ein recht neuartiges Virus, das von China immer wahrscheinlicher nach Europa kommt, das schwerste Lungenentzündungen zur Folge haben kann bis hin zum Tod. Im Februar sind die ersten Fälle in Deutschland nachgewiesen...die Lage wird scheinbar immer bedrohlicher und spitzt sich immer mehr zu. Im März werden die Opern- und Konzerthäuser geschlossen. Die Kirchgemeinden folgen mit der Schliessung. Ab Mitte März erlebt das öffentliche Leben einen noch nie da gewesenen Rückzug und Stillstand.

Die KiTa meiner 4-jährigen Tochter schliesst am 17.3.2020 offiziell, vorerst bis zu 17.4.2020. Mir ist allerdings bereits am letzten KiTa-Tag klar, dass meine Tochter viel länger nicht in die KiTa wird gehen können, da mein Mann und ich als Musiker zur Zeit nicht system- und gesellschaftsrelevant sind.

In den letzten Tagen bevor alle Einkaufsläden bis auf die Lebensmittelgeschäfte und Drogeriemärkte schliessen müssen, decke ich mich nicht mit dem berühmt berüchtigten Klopapier ein, auch nicht mit Pasta und was sonst noch in Form von für mich unfassbaren Hamsterkäufen gehortet wird, sondern hole intellektuelles Beschäftigungsmaterial für Jalia. Vorschulbücher, Bastelmaterial...







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